Kultur und Kunst. Vom Gebrauchsgegenstand zum Kunstobjekt.
Eine Ausstellung in der Berglandschaft von St. Antönien
Früher standen sie zu Tausenden in Reih und Glied an den Hängen von St. Antönien. Heute sieht man sie nur noch an den sonnenverbrannten Ställen als Dekoration in Heinzenlatten hängend.
Ein besonderes Projekt lässt diese einzigartigen Heutrocknungsgestelle zu neuem Leben erwecken.
Simon Engel war Landammann, Bundesschreiber und Verfasser von kulturhistorischen Handschriften. Als Bergbauer machte er sich die Praktiken seines Berufsstandes "ennet der Grenze" zu Nutze. Er brachte die Heinzen aus dem Montafon nach St. Antönien. Eine Innovation, die sich über fast 250 Jahre auf der Südseite des Rhätikons bewährte und erst in den Achtziger Jahren des letzen Jahrhunderts durch Heubelüftung und Siloballen abgelöst wurde.
Nun stellen namhafte Kunstschaffende aus der Schweiz diese als Heinzeninstallationen in den Mittelpunkt des St. Antönier Bergsommers 2010.